Das Haus für Kinder in Oberlangenstadt ist eine evangelische Kindertagesstätte unter der Trägerschaft der evang.-luth. Kirchengemeinde Küps. Sie ist eine eigenständige Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungseinrichtung und versteht sich als familienergänzende und -- -unterstützende Institution.
In unserem Haus für Kinder in Küps-Oberlangenstadt begleiten wir Kinder im Alter von 10 Monaten bis Schuleintritt auf ihrem Weg durchs Leben. Hierfür bieten wir 24 Krippenkindern und 75 Kindern von 3Jahren bis Schuleintritt einen Platz. Mit Engagement, Professionalität und Empathie, schaffen wir einen Raum, indem sich jedes Kind sicher und geborgen fühlen kann – ganz gleich, welcher Herkunft, Nationalität oder besonderen Bedürfnissen es zu uns kommt.
Leitgedanke
Die Hauptaufgabe des Kindes ist das Spiel. Das „Haus für Kinder“ schafft dafür die Rahmenbedingungen: Räume, Materialien, Zeit, Vertrauen – und Erwachsene, die begleiten, ermutigen und Sicherheit geben. Bei uns ist jede Familie herzlich willkommen. Wir leben Offenheit, Toleranz und Gemeinschaft – Tag für Tag. Unsere qualifizierten Pädagog*innen, fördern die Kinder individuell in altersgemischten Gruppen und geben ihnen die Zeit und den Raum, die Welt auf ihre Weise zu entdecken. Hierbei möchten wir den Weg zu einem Teiloffenen Konzept Schritt für Schritt entwickeln und umsetzen – entsprechend den neuen Möglichkeiten nach der Generalsanierung.
Grundidee
Das „Haus für Kinder“ versteht sich als ein inklusiver Ort, an dem Kinder in ihrer Individualität willkommen sind und sich entfalten können. Das zentrale Prinzip lautet:
Spielen ist Lernen.
Spielen ist die wichtigste Aufgabe des Kindes und die Grundlage seiner Entwicklung. Kinder benötigen nicht ausschließlich Spielzeug, sondern vor allem vielfältige Materialien, Dinge aus ihrer Lebenswelt und Räume, die ihnen freies Erforschen, Erleben und Gestalten ermöglichen.
Pädagogisches Konzept
• Selbstbestimmung: Kinder wählen ihre Spiel- und Lernräume frei aus.
• Geborgenheit: Jede*r gehört zu einer Stammgruppe, die Sicherheit und Zugehörigkeit gibt.
• Inklusion: Alle Kinder sind willkommen – unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder
Bedürfnissen.
• Partizipation: Kinder werden als aktive Mitgestalter*innen ihrer Bildungsprozesse verstanden.
• Bindung als Grundlage: Besonders in der Kinderkrippe steht die Bindungsarbeit im Vordergrund, damit Lernen gelingen kann.
Kinderkrippe (EG)
Die Kinderkrippenräume sind ausgestattet mit vielfältigen Spielmaterialien, die altersgerechte Anregungen bieten. Zentrale Aufgabe in der Krippe ist der Bindungsaufbau, denn er ist die Basis für gelingendes Lernen und Entwicklung.
Funktionsräume im Haus
Bibliothek der tausend Dinge: Hier finden Kinder eine große Vielfalt an Materialien, Büchern und Alltagsgegenständen. Der Raum wird von Kindern und Pädagog*innen gemeinsam gestaltet. Materialien können in die verschiedenen Funktionsräume mitgenommen werden. Kinder wählen nach eigenen Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und lernen so selbstbestimmt.
Atelier: Kreatives Arbeiten mit vielfältigen Materialien, Erleben von Farben, Formen und Texturen, freies Experimentieren.
Bauen und Konstruieren: Verwendung von Alltagsgegenständen, Naturmaterialien und
Bauelementen, Förderung von Fantasie, Planung und Teamarbeit.
Rollenspiel: Freies Rollenspiel, Erfinden von Geschichten, soziale Interaktion, Entwicklung von Sprache, Empathie und Konfliktfähigkeit.
Musik- und Tanz: Ausdruck durch Bewegung, Klang und Rhythmus, Möglichkeit, sich
darzustellen und anderen etwas zu präsentieren.
Entspannung und Körperwahrnehmung: Rückzugsmöglichkeiten, Ruheinseln,
Entspannungsspiele, Stärkung der Körperwahrnehmung.
Bistro – Essen als Lernfeld
Im Erdgeschoss befindet sich das Bistro, in dem alle Kinder in kleinen Gruppen gemeinsam
essen. Eine spätere Vollverpflegung ist vorgesehen.
Essen ist dabei nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern ein wichtiger Bestandteil des Lernens:
• Einüben lebenspraktischer Tätigkeiten (z. B. Tisch decken, einschenken, abräumen)
• Gemeinschaft erleben
• Entwicklung von Selbständigkeit und Verantwortungsgefühl
Eltern und Eingangsbereich
Der Eingangsbereich dient als Informationszentrum für Eltern. Dort sind alle wichtigen Hinweise und Aushänge zu finden. Gleichzeitig bietet er einen willkommenen Ankommens-ort. Da das gesamte Haus als Schuhfreizone gestaltet ist, können Eltern und Kinder hier die Schuhe ausziehen, um eine saubere, gemütliche und kindgerechte Atmosphäre in allen Räumen zu ermöglichen.
Schutzkonzept
Das Schutzkonzept wird auf Grundlage der neuen Räumlichkeiten aktualisiert. Die Grundsätze des bestehenden Schutzkonzeptes werden weitergeführt und angepasst. Es orientiert sich an den Prinzipien der Kinderrechte, der Prävention von Gewalt und der Sicherung von Partizipation und Beschwerdemöglichkeiten.
Jedes Kind ist in unseren evangelischen Kindertagesstätten und in den dazugehörigen Kirchengemeinden so herzlich willkommen wie die Kinder bei Jesus.
Getragen von einem christlichen Menschenbild achten, fördern und begleiten wir die uns anvertrauten Kinder ganzheitlich mit ihrer unverwechselbaren Persönlichkeit.
Unsere evangelischen Kindertagesstätten zeichnet aus, dass hier die religiöse Dimension des Lebens wahrgenommen und angenommen wird.
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Erzienungsberechtigen und Familien liegt den Mitarbeitenden am Herzen.
Das individuelle Profil der Kindertagesstätten und die hohe Qualität der Einrichtungen werden durch die regelmäßig überarbeiteten Konzeptionen sichtbar.